Kaffee-Fibel

Kaffee Galapagos

Da kommt Kaffee her? Sogar einer der feinsten! Mikroklima, Vulkanboden und Naturschutz bringen diese an über 130 Jahre alten Sträuchern gereifte Köstlichkeit hervor: satter Körper, voll und rund, feinherber Nachklang.

Herkunft Galápagos (Ecuador)
Plantage Hacienda El Cafetal
Lage Insel San Cristobal
Ernte manuell
Aufbereitung gewaschen

Etwa 1.000 km von der Westküste Südamerikas entfernt liegen im Stillen Ozean die für ihre einzigartige Tierwelt berühmten Galapagos-Inseln. Manuel J. Cobos pflanzte im Jahr 1879 zusammen mit französischen Agronomen zum ersten Mal Kaffee auf der Insel Chatham, dem heutigen San Cristobal - Pflanzen der Varietät Bourbon aus französischen Kolonien. Diese Kaffeebäume produzieren noch heute exzellete Kaffeebohnen. Normalerweise geht man bei Kaffeesträuchern von einer Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren aus.

 

Das Klima auf Galapagos ist aufgrund der kalten Humboldt-Meeresströmung gemäßigt ozeanisch und bringt den Südhängen der Inseln zwischen Januar und Mai tropischen Regen. Die Kaffeebäume wachsen auf relativ jungem, nährstoffreichem Vulkanboden. Das völlig intakte Ökosystem und einzigartige Mikroklima - jeglicher Einsatz von Pestiziden, Fungiziden, Herbiziden und chemischen Düngemitteln ist verboten - erlaubt die Erzeugung von bestem Biokaffee. Galapagos-Kaffee gedeiht unter Schattenbäumen (Avocados, Guaven und Orangen). Gedüngt wird nur mit organischen Substanzen, die natürlicherweise anfallen.

 

Zweimal im Jahr werden die reifen Kaffeekirschen mit der Hand geerntet und dann zu dem sogenannten Nass-Beneficio gebracht, wo die Kaffeebohnen vom Fruchtfleisch getrennt werden. Auch bei diesem Prozess wird streng auf geringstmögliche Umweltbelastung und hohe Wasserreinhaltung und Produktqualität geachtet.


 

 


Verwendung nur mit Erlaubnis der Rösterei Rosendahl

Quelle: InterAmerican Coffee GmbH